Manni Scherer
Hallo,
ein paar Infos zu mir:
Ich bin jetzt 41 Jahre alt, seit 1994 mit meinem italienischen Wildfang Vicky verheiratet, zwei Kinder Max (JG 95) und Emely (JG 99) und Ende 1999 begann ich meine sportlichen Ambitionen bei einem Gewicht von 83 kg. Meine Marathonbestzeit vom März 2008 liegt bei 02:44.
Die nächsten sportlichen Ziele:
Im Jahr 2009 ist ein Ziel klar definiert: Die Quali für die IM WM auf Hawaii am 10.10.2009. Den Startplatz dafür will ich am 05.07.2009 beim Ironman Germany in Frankfurt ergattern.
http://www.tsg-ausdauersport.de/unserteam/elemente_htm/Scherer_Manfred.htm
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Verfasst am 03.06.2009 23:04:14 Uhr Mywaytokoona-special Ab sofort werde ich bis nach Franfurt auf meiner Homepage über die letzten Wochen der Vorbereitung berichten:
www.manni2000.de
Hang loose
Manni
Verfasst am 04.05.2009 14:09:40 Uhr Wir haben in Düsseldorf die längste Theke der Welt…… Im Rahmen meiner Mitgliedschaft beim Team Erdinger Alkoholfrei, hatte ich einen Freistart beim Düsseldorfer Metro Group Marathon gewonnen. Da ich für dieses WE sowieso einen langen Trainingslauf geplant hatte, entschloss ich mich den Start anzunehmen. Gut trainiert und mit zwei Ruhetagen gings also am Sonntagmorgen um 05:30 Uhr auf die Autobahn und nach dem Abholen der Startunterlagen pünktlich um 09:30 auf die Strecke. Da ich mich nicht speziell für den Marathon vorbereitet hatte (die Form aber natürlich schon recht gut ist) war die geplante Zielzeit knapp unter 3 Stunden. Nach einem Blick auf die Untermainbestenliste am Vorabend, entschied ich mich dann aber mit der Zielzeit 02:53 anzugehen. Ich erwischte von Anfang an eine gute Gruppe und so ließ ich es rollen. Die idealen Bedingungen taten ihr Übriges und bei km 30 verriet mir ein Blick auf die Uhr dass die 02:50 nicht unrealistisch waren. Also gab ich noch mal ein bißchen Gas ließ meine Gruppe zurück und war überaus zufrieden nach 02:49:39 im Ziel. Platz 35 gesamt und 6ter in der AK runden den Sonntagsausflug versöhnlich ab.
Da ich dann doch ein paar Körner mehr investiert habe als geplant ließ ich dann am Sonntagabend das Schwimmtraining ausfallen und gönnte mir statt dessen ein Helles.
Heute geht’s dann aufs Rad zum Beine lockern und danach noch für ne Stunde ins Wasser. Die Woche steigere ich dann wieder langsam und am kommenden Wochenende steht dann ein kleines Trainingslager in Roth auf dem Plan.
So long……
Manni
Verfasst am 28.04.2009 09:58:46 Uhr Deutsche Meisterschaften im Duathlon in Backnang 10km - 40km -5km Am Sonntag fanden in Backnang die Dm im Duathlon statt. Zum dritten Mal in Folge stand ich also am Sonntagmittag um 14:00 Uhr mit weiteren 280 Starten in Backnang an der Ziellinie. Neben mir vertraten noch weitere 15 TSGler würdig unsere Farben. Inoffiziell sprach man schon von den Vereinsmeisterschaften im Duathlon….
Für mich stellte der Wettkampf natürlich nur einen weiteren Formtest auf dem Weg nach Hawaii dar. So ging ich mit verschiedenen Zielen an den Start. Erstens: Überprüfung der Leistungssteigerung beim Rad. Zweitens: Beim Laufen nur die vorbeizulassen die sowieso schneller sind als ich. Drittens: Test neue Laufschuhe (Paul hat sich bei der Auswahl die allergrößte Mühe gegeben…). Viertens: Test Wettkampfverpflegung (Ultra Buffer)
Eine Ruhewoche (11:45 inkl. Wettkampf)) vor dem Wettkampf gönnte ich mir, zumal die Wochen davor doch recht intensiv waren. Hier möchte ich nur kurz meinen langen Lauf am Sonntag dem 19.04. mit Marco Schreck, Marcel Bischoff und Hubertus Wiedermanns erwähnen. 30 km mit 5x3km im 4er Tempo (oder n bißchen drunter – puh). Kannte ich so auch noch nicht, hat aber doch Spaß gemacht und geht ganz bestimmt als „großer Sport“ durch. Aber auch von dieser Einheit hatte ich mich doch recht schnell erholt und so stand ich dann also am Sonntag locker und entspannt (Puls unmittelbar vor dem Start 84) an der Backnanger Startlinie.
Nach dem Start ging’s auch gleich zur Sache und ich hielt mich zunächst kurz hinter Volker. Ich versuchte an ihm dran zu bleiben, was mir allerdings erst mal ganz schön schwer fiel. So nach 5 – 6 km war ich dann aber dran und ging an ihm vorbei. Nach offiziellen 38:55 wurde mein erster Split gestoppt. Meinen Garmin „lappte“ ich nach dem Wechsel aufs Rad. Ergebnis: 10,7km in 39:55 was einem Tempo von 3:43/km entspricht. Beim Rad fahren hatte ich auf der ersten Runde so meine Probleme in Tritt zu kommen. Im Verlauf des Rennens gelangte mir das aber immer besser und so stieg ich nach offiziellen 01:08:47 vom Rad (Garmin: 01:07:29 34,4km/h). Die letzten fünf Kilometer taten dann gewohnt schön weh und ich absolvierte diese dann in 21:24 (laut Garmin waren es aber 5,5km die ich mit 21:26 stoppte was einem Schnitt von 3:52 entspricht).
Nach 02:09:07 war ich im Ziel, ganze 6:20 Min. schneller als 2008. Platz 63 gesamt und Platz 10 in der AK. Die Zuversicht steigt…. Alles in allem war das einmal mehr ein klasse Wettkampf. Die Laufform kommt langsam wieder in den Bereich meines Leistungsvermögens die Radform ist noch nicht da wo ich sie gern hätte aber schon besser als jeh zuvor, die Belastungswechsel müssen noch geübt werden und nie mehr mit Laufschuhen und Körbchen…
Belohnt wurde ich dann natürlich noch mit meinem ersten Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft in der AK40. Danke und Glückwunsch noch mal an meine AK Mitstreiter und natürlich auch an die Deutschen Meister in der AK 30 und an alle anderen TSGler die beim leider vorerst letzten Backnanger Duathlon am Start waren.
Außerdem möchte ich mich noch mal ausdrücklich bei den mitgereisten Fans bedanken, ihr habt einen super Job gemacht. Danke auch an Eckhard, er hat wieder einmal sehr schöne Bilder geschossen zu sehen unter http://www.tsg-bildergalerie.de/2009/backnang/index.htm
So long……
Manni
Verfasst am 16.04.2009 14:10:44 Uhr Osterlauf Jügesheim Am Ostermontag stand dann also mal wieder ein Testwettkampf auf dem Programm. Aber der Reihe nach: Nach dem Halbmarathon in Frankfurt stand erst mal das Radtraining im Focus. Ernährungsmäßig ließ ich die Askese erst mal ruhen zumal ja auch das Trainingslager in Malle bevorstand. Dafür mussten Körner gesammelt werden. Am 26 März ging’s dann mit rund 20 Mann nach Alcudia zum Rad fahren. Die ersten drei Tage ging das auch prima. 16 – 20° und schöne Touren. Dann kams aber ganz dicke. Von Sonntag bis einschließlich Freitag hatten wir täglich Regen. In Malle bei Regen Rad zu fahren macht dann auch nicht wirklich Spaß. Immerhin konnten wir am letzten Trainingstag noch mal ne 180er Tour mit 2500 HM und 7,5Stunden im Sattel verbuchen. So kamen bei mir dann immerhin knapp 900km zusammen.
Die reichten allerdings nicht um die aufgenommenen Kalorien zu egalisieren. Zurück in Deutschland plage ich mich seitdem mit rund 3 kg mehr auf den Rippen herum (aktuell 66kg Lebendgewicht). Macht aber nix da bei den anstehenden Einheiten die Kilos wohl von ganz alleine purzeln.
Zum Training: Da Malle nicht so intensiv war wie geplant, habe ich dann letzte Woche „normal“ weitertrainiert. Da ich aufgrund von Überstundenabbau recht viel Zeit habe kamen dann knapp 20 Stunden zusammen. Mit dieser Vorbelastung und ein paar kg Mehrlast, ging’s dann nach Jügesheim zum Osterlauf. Minimalziel sollte ein Durchschnittstempo von 4:10 Min/km sein, wenn’s läuft sollten auch 4 Min/km drin sein. Nach den ersten Kilometern hatte ich das allerdings schon abgeschrieben. Die Beine brannten und ich hängte mich an Jogi. Zusammen mit zwei weiteren Läufern legten wir so km um km zurück. Nach und nach wurden wir schneller und am Ende kam dann doch noch ein 4er Schnitt zustande. Anders als in Frankfurt musste ich dafür aber schon alles geben. Heute Abend werde ich in Schweinheim meine AK Titel über die 10km auf der Bahn verteidigen. Da ich mich aber alles Andere als locker fühle rechne ich nicht mit einer Zeit weit unter 40. Und je nachdem wer da ist werde ich dann wohl nicht viel mit der Vergabe des Titels zu tun haben. Ich sehe dann den Wettkampf heute Abend auch eher als Tempotraining an. Schaun mer mal wie es läuft.
Bei ca. 18°C ging`s am Dienstag das erste Mal in den Kahler Campingsee. Sonja und ich schwammen völlig entspannt einmal zum Steg und zurück. Erstaunlicherweise schaffte ich sogar den Hinweg ohne größere Umwege. So kam ich nach 16:15 in der Bucht an. Zurück wählte ich dann die kreuz und quer Variante. Natürlich nur um auf wenigstens 2000 Meter zu kommen…..
Alles in allem würde ich meinen Trainingszustand als „völlig im Soll“ bezeichnen, auch wenn jetzt natürlich die Phase: „Gott ich trainiere viel zu wenig – ich bin viel zu schwer – ich hab ja gar nix drauf – die Anderen sind viel besser – etc.“ beginnt. Aber auch da muss der Leid geplagte „I against me“-Triathlet durch.
So long……
Manni
Verfasst am 02.03.2009 08:34:17 Uhr Formtest gelungen….. Ein 4er Schnitt. Das war die erhoffte durchschnittliche Geschwindigkeit. Da so langsam das Lauftraining wieder die gewohnten Maße annimmt, hatte ich auch die berechtigte Hoffnung das zu schaffen. Und es ging sogar noch besser. Im Ziel (01:22:38) gab mein Garmin dann folgende Daten preis: Die ersten 10 km lief ich in 39:15 (3:53 Min/km), den Rest dann in im 3:51 Mittel. Mein Puls lag im Durchschnitt bei 152 Schlägen.
Zum Rennverlauf:
Nachdem die Elite gestartet war sollte die nächste Gruppe 5 Min später starten (dachte ich). Dem war nicht so und so hörte ich den Startschuss für Gruppe 2 auf dem Dixi. Immerhin schaffte ich dann bei den Läufern der Zielzeit 01:30 – 1:40 loszulaufen. Das war dann so 2 nach 9:00. Aufgrund dieses Umstands hatte ich dann auf den ersten 10 km nix Anderes zu tun als mir immer wieder neue Gegner rauszusuchen auf die ich auflaufen und überholen konnte. Dabei versuchte ich nicht zu übertreiben und immer schön an meiner Grenze zu laufen bei der ich mich noch einigermaßen gut fühlte. Das Wetter war zwar optimal (windstill und so 10°C), allerdings bin ich zugegebenerweise ein Schönwetterathlet und hatte mich eigentlich auf Sonne gefreut.
Die kam nicht aber ich kam dennoch ins Schwitzen. Auf der zweiten Hälfte wurde es dann schon zäher mit dem Überholen und bei km 11 lief ich auf eine Gruppe auf in deren Reihen ein mir gleichwertiger Läufer das Tempo machte. Wir liefen dann bis km 18 zusammen und ich musste ein paar mal Beißen um dran zu bleiben. Bei km 18 war er dann leider weg und ich spurtete vielleicht 1 Min vor ihm ins Ziel. Danke für die Tempoarbeit an meinen unbekannten Weggefährten.
Alles in allem war das ein klasse Rennen. Ich hatte bis zuletzt Luft und Kraft und konnte mein derzeitigen Potential voll ausschöpfen. Zu keiner Zeit lief ich Gefahr einzubrechen und auch die Beine waren locker (anders als bei den letzten Laufeinheiten).
So kann ich voller Zuversicht mein Training weithin konsequent aufbauen und alles auf meine Zielzeit für Frankfurt ausrichten. Der Halbmarathon schloss übrigens meine Ruhewoche ab. Da kam ich auf 10:30h Training. Bis Malle steigere ich jetzt wieder und versuche mein Gewicht auf 62 Kilo zu .bekommen.
Gewicht Wochenmittel KW 9 64,8 kg. (Ruhewoche/Mutters 70ter/Kohlehydratvorrat für den HM – am Rennmorgen hatte ich 66,2kg)
So long……
Manni
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